für die Menschen in Bonn, Rhein-Sieg-Kreis und die Nachbarn an Rhein, Ahr und Erft

Bildung

Bonn verdient eine Kulturpolitik, die ehrlich ist: – über die Chancen, – über die Kosten – und mutig genug zu wirklicher Beteiligung.
  • Die Bonner Bühnenlandschaft prägt ganz wesentlich das Freizeitangebot unserer
    europäischen Bundesstadt. Zahlreiche Spielstätten, kleine Theater sowie das Beethovenorchester
    und die großen Bühnen sind Bestandteil unserer kulturellen Szene und Orte des gesellschaftlichen
    Dialogs unserer Stadtgesellschaft. Zur Vorlage der Stadtverwaltung über die Zukunft der Bonner
    Bühnen positioniert sich Volt, um mit Ratsparteien und Stadtgesellschaft in den Dialog zu treten.
  1. Kulturelles Leitbild 2040
    Bonn braucht eine gemeinsam erarbeitete Antwort auf die Frage: Welche Vision verfolgen wir als
    Kulturstadt in Europa für das Jahr 2040? Dieses Leitbild soll städtische Kulturinstitutionen und
    freie Szene, alle Stadtteile und alle Generationen einschließen – und die Grundlage für die
    weiteren Entscheidungen bilden. Volt fordert, dieses Leitbild innerhalb eines Jahres zu erarbeiten
    und die Entscheidungen zu baulichen Maßnahmen daran auszurichten. Gleichzeitig müssen
    vorbereitende Maßnahmen, die keine Vorentscheidung für eine der vorgelegten Varianten
    bedeuten, zügig vorangetrieben werden. Als Beispiel bietet sich der Prozess für die Erarbeitung
    einer umfassenden Kulturstrategie der Stadt Wien an.
  2. Bürgerinnenrat: Echtes Mandat, offener Ausgang Volt fordert einen Bürgerinnenrat mit klar definiertem Auftrag: Erarbeitung von Empfehlungen
    für ein Kulturelles Leitbild 2040. Wir lernen von Wien, dem ständigen Bürgerinnenrat in Aachen und dem Gesellschafts-Forum der Bundeskunsthalle in Bonn. Die Empfehlungen des Gremiums sollen zeitnah vorliegen. Um in den Dialog zur Methode Bürgerinnenrat zu treten, lädt Volt zu
    einer Info-Veranstaltung am 21.5., 18 Uhr, im The 9th ein. Als Referentinnen begrüßen wir Gereon Hermens (Mit-Initiator Bürgerinnenräte Aachen), Florian Wieczorek (Mehr Demokratie e.V.) sowie
    Birgit Tellmann und Mark Fonseca (Gesellschafts-Forums der Bundeskunsthalle).
  3. Keine der bisherigen Varianten überzeugt – Kriterien für die Auswahl einer (neuen) Lösung
    Volt bedankt sich ausdrücklich bei der Stabsstelle für die ausführliche Untersuchung. Dennoch
    kann Volt keiner der seitens der Verwaltung aktuell vorgelegten Varianten zustimmen; zumindest
    solange zentrale Fragen unbeantwortet sind. Volt fordert, dass zusätzliche Lösungen für die
    weitere Diskussion geprüft werden. Diese sollen aus Sicht von Volt folgende Kriterien erfüllen:
    ● Kulturelle Präsenz muss dauerhaft in der Innenstadt und in Bad Godesberg gesichert
    sein.
    ● Die Nachnutzung der freiwerdenden Liegenschaften muss vor dem Grundsatzbeschluss
    konzeptionell geklärt sein – nicht danach.
    ● Die Gesamtkosten müssen alle Standorte einschließen – auch Sanierung, Leerstand,
    Entwicklung der aufgegebenen Gebäude und prognostizierte Betriebskosten (-zuschüsse).
    Nur so kann verglichen und beurteilt werden.
    ● Die freie Szene erhält mehr Raum zur freien Entfaltung – durch bessere
    Rahmenbedingungen, gezielte Förderung und konkrete Kooperationsmöglichkeiten mit
    den städtischen Bühnen.
    ● Jede zukünftige Lösung muss einen konkreten Beitrag zur Entwicklung der Stadtteile
    und damit zur Belebung der Stadt und ihrer Bezirke leisten.
  4. Ehrliche Kostendebatte
    Die Kostenfrage ist noch nicht gelöst – und Volt spricht das offen an. Die Haushaltslage der Stadt
    Bonn muss bei allen Entscheidungen zur Zukunft der Bonner Bühnen eine zentrale Rolle spielen.
    Glaubwürdige Bürger*innenbeteiligung und haushaltspolitische Verantwortung schließen sich
    nicht aus – sie gehören zusammen.
    Bonn verdient eine Kulturpolitik, die ehrlich ist: ehrlich über die Chancen, ehrlich über die
    Kosten – und mutig genug, die Bürgerinnen und Bürger wirklich zu beteiligen.
    Dafür steht Volt.
Wer über Ausgaben für Kultur spricht, muss auch über Einnahmen reden. Da ist der Blick über den Tellerrand z. B. Richtung Salzburg hilfreich. 

Wer über die Ausgaben für die Kultur spricht, muss auch über die Erhöhung der Einnahmen reden. Und da ist der Blick über den Tellerrand z. B. Richtung Salzburg hilfreich. 

Bonns Rheingold, das geborgen werden will, heißt Beethoven: künstlerisch, pekuniär und als Alleinstellungsmerkmal für unsere Stadt und ein internationales Publikum. Dies zu erreichen, dazu bedarf es eines Beethoven Festes mit Konzerten, zwei Opern- und Schauspielpremieren mit internationalen Gästen und der thematischen Einbindung des Beethoven Haus’, der Bonner Museen, des Haus’ der Geschichte, der Uni, des UKB  … 

Es muss ein Programm angeboten werden, das es nur in Bonn zu erleben gibt. 

Und es muss eine Festival-Atmosphäre in der Stadt inszeniert werden. 

Dies soll, dies muss Ziel sein für Bonn als Beethoven Stadt.

Beispiel Salzburger Festspiele

Gegründet 22.August 1920 von Max Reinhardt, Hugo von Hofmannsthal und Richard Strauß

Anspruch:

Außergewöhnliche künstlerische Ereignisse auf höchstem Niveau mit

internationalen Stars: Dirigenten, Sängerinnen, Schauspielern, Regisseuren, Bühnenbildnern

und Kostümbildnerinnen

Budget: ca. 50 Mio. Euro

In 6 Wochen ca. 200 Vorstellungen in 15 Spielstätten:

Oper, Konzert, Schauspiel, Jedermann

Gäste:

Salzburg 250.000 zahlende Gäste (ohne Ehren- und Pressekarten)

plus ca. 50.000 Open Air Übertragung von Siemens gesponsert

im Vergleich:

  • Beethoven Fest Bonn: 25.000 – 30.000 Gäste, vermutlich mit Frei-,

Presse- und Gebührenkarten

  • Bachfest Leipzig 75.000 Gäste in 10 Tagen
  • Bayreuther Festspiele ca. 56.000 Gäste bei 98 % Auslastung

Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter

  • 250 ganzjährlich
  • Totale Beschäftigung: in Salzburg 2.600
  • in Österreich ca. 3.000

Festspiele erwirtschaften jährlich:

  • € 200 Mio. für Stadt und Land,
  • € 250 Mio. für Österreich

Finanzierung

  • 70 bis 75% vom Budget durch Kartenverkauf, Sponsoren, Übertragungsrechte
  • Von verbleibenden 30 bis 25% übernimmt
    • der Bund 40%,
    • Stadt, Land und Tourismusfonds je 20%

Es profitieren:

  • 180 Hotels
  • 800 gastronomische Betrieb

Publikum

  • 250.000 aus 80 Ländern, davon 40 außereuropäisch
  • Gäste bleiben durchschnittlich 5-6 Tage
  • Die Hälfte der Übernachtungen in 4-5 Sterne Hotels,
  • Tagesausgaben/Gast € 400
  • Tickets € 500
  • Fast dreiviertel der Gäste kommen bereits zum 6.Mal
  • 4 von 10 Besuchern kommen 20mal und öfter

Motto:

Beethoven und Schiller „Alle Menschen werden Brüder“

Welches Motto, welche Musik könnte zeitgemäßer sein?

Ein großes Narrativ aus Bonn für Bonn,

für Deutschland, für Europa und die Menschheit

KEIN RÜCKZUG DER KULTUR – SONDERN EIN MUTIGER AUFBRUCH FÜR UNSERE WUNDERSCHÖNE BEETHOVENSTADT BONN – GERADE JETZT!

KEIN RÜCKZUG DER KULTUR – SONDERN EIN MUTIGER AUFBRUCH FÜR UNSERE
WUNDERSCHÖNE BEETHOVENSTADT BONN – GERADE JETZT!

Angesichts der kulturpolitischen Diskussion, die in Bonn derzeit stattfindet, und der
unbestreitbar notwendigen Sparmaßnahmen braucht es jetzt mehr denn je faire, transparente
und gemeinsam getragene Lösungen – mutig im Denken, kreativ im Handeln und kooperativ im
Miteinander. Nur so entstehen Glaubwürdigkeit und die Kraft unserer Bonner Bürgerinnen und
Bürger, Herausforderungen gemeinsam zu bewältigen.

Bonn ist ein außergewöhnlicher Kulturstandort mit einem weltweiten Alleinstellungsmerkmal,
um das uns viele Städte beneiden: Beethoven! Das musikalische Erbe Ludwig van Beethovens
verleiht unserer Stadt internationale Strahlkraft und kulturelle Identität. Doch Beethoven darf
nicht bloße historische Kulisse bleiben. Dieses Juwel muss gerade jetzt noch mutiger, lebendiger
und gemeinschaftlicher gedacht werden – durch die enge Verbindung von Musik, Theater,
Museen, Musikschule, freier Szene und Popkultur sowie durch großartige Formate wie den
KUNST!RASEN. Die Marke Beethoven ist kein Denkmal der Vergangenheit, sondern ein
kultureller Schatz und ein immerwährender, klarer Zukunftsauftrag für unser Bonn!
Hinzu kommen die einzigartige Lage unserer Stadt am Rhein, am Siebengebirge sowie die
besondere Verbindung von Kultur, Geschichte und Natur, die Bonn unverwechselbar machen.
Der Kulturstandort Bonn darf deshalb nicht geschwächt oder kleingedacht werden – er muss
noch stärker belebt, sichtbarer gemacht und international selbstbewusst in Szene gesetzt
werden! Kultur kann und muss auch ein Wirtschaftsfaktor sein.

Zugleich ist Bonn weit mehr als eine Kulturstadt: Bonn ist ein zentraler Ort deutscher
Demokratiegeschichte. Als ehemalige Bundeshauptstadt wurde hier Demokratie gestaltet,
gelebt und gefestigt. Bonn steht bis heute für Dialog, internationale Zusammenarbeit und
demokratische Verantwortung. Diese politische und historische Bedeutung prägt unsere Stadt
ebenso wie ihre kulturelle Vielfalt und Offenheit.

Gerade diese einzigartige Verbindung aus Kultur, Demokratie, Geschichte und Lebensqualität
macht Bonn absolut einzigartig! Deshalb dürfen wir unsere kulturelle Orte niemals nur als
Kostenfaktor betrachten. Sie sind öffentliche Räume für Bildung, Begegnung, gesellschaftlichen
Austausch und demokratischen Diskurs. Sie stiften Identität, schaffen Zusammenhalt und
verleihen Bonn seine Seele!

Das Schauspielhaus in Bad Godesberg ist dafür ein herausragendes Beispiel. Seit über sieben
Jahrzehnten ist es weit mehr als ein Theater: Kulturort, Bildungsraum, sozialer Treffpunkt und
demokratischer Erfahrungsraum – mitten im Herzen eines Stadtbezirks. Genau dort muss Kultur
stattfinden: sichtbar, erreichbar und lebendig in den Zentren unserer Stadtteile, nah an den
Menschen und offen für alle Generationen. Das Schauspielhaus stärkt zudem Gastronomie,
Einzelhandel und Hotellerie im Stadtbezirk und ist damit ein bedeutender wirtschaftlicher
Standortfaktor. Sein Verlust wäre nicht nur ein kultureller Einschnitt, sondern ein schwerer
Schlag für die Entwicklung des gesamten Stadtbezirks und letztlich für Bonn insgesamt.
Gleiches gilt für die Oper in der Bonner Innenstadt – als einzigartiger, identitätsstiftender
Kulturstandort in atemberaubender, exklusiver Lage direkt am Rhein.

Kurzum: Bonn braucht eine starke dezentrale Kulturstruktur, die wir feiern! Eine Zentralisierung
kultureller Infrastruktur schwächt unsere Stadtbezirke, erschwert gesellschaftliche Teilhabe und
gefährdet enorm die urbane Vielfalt unserer Kulturlandschaft. Kultur muss polyzentrisch
gedacht werden: als lebendige Erfahrungsräume in allen Stadtteilen – nicht als exklusive Inseln
mit langen Wegen oder in einer abgeschiedenen, unattraktiver Umgebung.
GERADE JETZT!

In schwierigen Zeiten entscheidet sich, welche Werte eine Stadt wirklich trägt! Kultur ist keine
Nebensache und kein Luxus, sondern ein entscheidender Teil der kommunalen
Daseinsvorsorge. Sie schafft Bildung, Integration, Teilhabe und demokratische Räume. Wer
Kultur ausschließlich fiskalisch bewertet, verkennt absolut ihren gesellschaftlichen Auftrag und
ihren unschätzbaren Wert für das Miteinander.

Deshalb braucht es GERADE JETZT keine Rückzugsdebatten und kein bloßes Verwalten des
Mangels, sondern Mut, Leidenschaft und echte Zukunftsentscheidungen für unsere kulturellen
Orte in allen Stadtteilen Bonns! Wenn bestehende Modelle an ihre Grenzen stoßen, müssen wir
bereit sein, neue Wege zu gehen – mit flexiblen Nutzungskonzepten, starken Kooperationen
zwischen Kultur, Politik, Wirtschaft und Bürgerschaft sowie innovativen Formen kultureller
Nutzung und Finanzierung.

Die kulturpolitische Zukunft Bonns entscheidet sich jetzt daran, ob wir den Mut haben, kulturelle
Orte in den Herzen unserer Stadtbezirke nicht nur zu renovieren, sondern sie kraftvoll
weiterzuentwickeln, zu öffnen und kreativ zu stärken!

Anna Sophia Baumgart

Theaterregisseurin, Stadtverordnete, Vorsitzende des Rüngsdorfer KulturBad e.V. und

künstlerische Leitung des KulturFestival Bad Godesberg

Das Netzwerk Ludwig van B. e.V. hat einen Kommentar zu der Konzeptstudie zu den Theaterliegenschaften der Stadt Bonn vom März 2026 verfasst.

Das Netzwerk Ludwig van B. e.V. hat einen Kommentar zu der „Konzeptstudie zu baulichen Varianten der Theaterliegenschaften“ der Stadt Bonn vom März 2026 verfasst:

Nicht berücksichtigte Argumente zu den Varianten A – E ZBB

Zum Standort der Oper
Zum Standort Werkstätten Beuel
Zum Standort Schauspiel Bad Godesberg

  1. Die Risiken einer Sanierung der bisherigen Oper müssen explizit und gründlich ermittelt werden. Falls die
    Nicht-Sanierbarkeit (in Bezug auf Zeit und Kosten) zutrifft, scheidet die Variante A (Erhalt der Oper) aus.
  2. Die Sichtbarkeit einer Oper für die Beethovenstadt Bonn ist von solch großer Tragweite,
    in ihrer städtebaulichen Bedeutung, ihrer nachhaltigen Langzeitwirkung und im Hinblick auf die
    überregional sichtbare Standort-Attraktivität für Wirtschaft, UN, Bundespolitik und Universität,
    dass sie nicht zuvörderst nach Kassenlage entschieden werden kann.
  3. Die Stadt verspricht: Für die Nachnutzung des dann freiwerdenden Grundstücks der Oper … eröffnet sich
    für Bonn die Perspektive an dieser Stelle sowohl eine Öffnung zum Rheinufer als auch eine neue
    hochwertige städtebauliche Komponente zu entwickeln.“
    Um zu verhindern, dass hier eine gefährliche Brennpunkt-Brache entsteht, müsste das im gleichen
    dringlichen Zeitfenster entschieden werden.
    Ganz abgesehen davon, dass es bisher keine Idee für eine „hochwertige städtebauliche Lösung“ gibt,
    dürfte diese einen zusätzlichen dreistelligen Millionenbetrag verschlingen.
  4. Das Unsichtbar-Machen der Fertigbau-Oper hinter Backstein-Kulissen in einer Hinterhof-Situation ist ein
    Schritt zum Bedeutungsverlust für die Stadt. – Ein ohnehin schon unsichtbares Haus kann leichter (nach
    Kassenlage) dicht gemacht werden.
  5. Die Kosten der massiven notwendigen Infrastruktur-Veränderungen in Beuel (verkehrliche Erreichbarkeit
    und Standort-Attraktivität) sind in der bisherigen Kalkulation nicht einbezogen.
  6. Sobald Oper, Schauspiel, Pantheon (und vielleicht auch noch die Bühnen „Werkstatt“ und „Lampenlager“)
    am gleichen Abend spielen, was nicht zu verhindern sein wird, führen An- und Abfahrt von +/- 2000
    Besuchern zu heillosen Staus. Das vorgesehene Parkhaus (als einzige verbleibende Parkfläche) bietet für
    max. 200 PKWs Platz. Zudem ist dem Pantheon die PKW-Stellfläche vertraglich zugesagt.
  7. Für die Feuerwehrstation auf dem Gelände muss deshalb ein anderer Standort gefunden werden.
  8. Große Teile des bisherigen Geländes stehen unter Denkmalschutz und müssen denkmalgerecht saniert
    werden, um weiter nutzbar zu sein; es sei denn, der Denkmalschutz wird aufgehoben. In einer nicht
    unwahrscheinlichen Untergrund-Verseuchung liegen weitere erhebliche Kostenrisiken.
  9. Die Nachnutzung des Schauspiels in Bad Godesberg geht von falschen Voraussetzungen aus:
    Niemand in der freien Szene kann ein Haus übernehmen, das
    a. einen Sanierungsstau von mind. 52 Millionen Euro zuzgl. 19 % Mwst. hat.
    b. nur einen für die freie Szene mit 440 Plätzen viel zu großen Saal hat (benötigt und sinnvoll wären
    mehrere kleine Säle mit 60 – max. 200 Plätzen; Ein Umbau dafür wäre viel zu kompliziert und teuer,
    bzw. ist architektonisch nicht machbar).
    c. für seinen Betrieb angestelltes Fachpersonal, insbesondere hinsichtlich der Technik benötigt.
  10. Ein Verzicht auf einen attraktiven Spielbetrieb im Schauspielhaus Bad Godesberg ist für die Godesberger
    Innenstadt nicht zu verkraften.
  11. Für Interimsspielstätten können preisgünstige Lösungen gefunden werden: Mit der Perspektive einer
    überschaubaren Bauzeit wäre das Publikum sicher bereit (ähnlich wie bei BOB und Beethovenfest, die
    jahrelang auf ihren Konzertsaal verzichten mussten) zur kreativen Nutzung vieler vorhandener Spielorte.
    Eine Zeltlösung (siehe Koblenz) wäre dazu eine kostensparende Ergänzung.
Einladung für Dienstag 12. Mai 2026 15.00 Uhr in Bad Godesberg mit Anna Baumgart, Dr. Solveig Palm und Klaus Weise

Der Sanierungsbedarf der Bonner Bühnen ist seit Jahren bekannt. Nun hat eine Verwaltungsvorlage wegen einer Priorisierung des Standortes Beuel für Oper und Schauspiel eine lebhafte Diskussion entfacht. Es geht ja um nicht weniger als um die Frage, welches Kulturangebot die Beethoven- und Bundesstadt Bonn, die zugleich Sitz von Internationalen Einrichtungen, einer bedeutenden Universität und zweier DAX-Unternehmen ist, vorhalten kann und muss.

Diese Frage kann nicht nur in Fachgremien erörtert werden, sondern braucht die Meinungsbildung in der ganzen Breite der Stadtgesellschaft. Daran wollen wir uns mit dieser Veranstaltung beteiligen.

Wir werden darüber sprechen können mit Anna Baumgart, Sprecherin der CDU-Fraktion im Kulturausschuss, Dr. Solveig Palm. Vorsitzende Ludwig van B.undunserem früheren Generalintendanten Klaus Weise.

Dienstag, den 12. Mai, um 15.00 Uhr, im Haus der Offenen Tür, Dürenstr. 2 in 53173 Bad Godesberg

Melden Sie sich bitte bis zum 10. Mai an bei nikolaus.kircher@t-online.de

Die Reihenfolge der Anmeldungen entscheidet!

Mit besten Grüßen

Senioren-Union

-Stadtbezirksverband Bad Godesberg-

Nikolaus Kircher

-Vorsitzender-

Ubierstr. 9 53173 Bonn

Einladung für Freitag 17. April 2026 18.00 Uhr im FEG

Liebe Bonnerinnen und Bonner,

unter dem Motto „Musik bewegt“ lade ich Euch und Sie herzlich zu einem besonderen Kammerkonzert am Friedrich-Ebert-Gymnasium Bonn ein.

Das Konzert findet am Freitag, dem 17. April 2026, um 18:00 Uhr im Pädagogischen Zentrum (PZ) statt. Geboten wird ein abwechslungsreiches Programm mit Kammermusik für Violoncello, Klavier, Violine und Gesang.

Es musizieren:
Christian Thiesen, Anouk Vidrih-Kaufman und Yannick Vidrih-Kaufman.

Auch ich werde ein Stück spielen. Als besonderer Gast wirkt Artur Chermonov, Konzertmeister des Beethoven Orchester Bonn, mit.

Der Eintritt ist frei. Im Rahmen des Konzerts werden Spenden für das Bootshaus des SRC gesammelt.

Damit die Getränke und Fingerfood besser geplant werden können, wird um eine kurze Anmeldung unter dem folgenden Link gebeten:
https://konzert.feg-bonn.de

Ich würde mich im Namen aller Interpretinnen und Interpreten sehr freuen, Euch und Sie an diesem Abend begrüßen zu dürfen und gemeinsam mit Euch und Ihnen einen musikalischen Abend zu erleben.

Herzliche Grüße
Michael Barth

Die „Sandbank der Zeit“ ist ein spannendes und eingängiges Lesebuch, führt ein in die osteuropäische Gedankenwelt, hilft, den Ukrainekonflikt zu verstehen, Empfehlenswert!

Das Buch ist im Wesentlichen eine Zusammenstellung von Reden und Aufsätzen, die Schlögel – Preisträger 2025 des Friedenspreises des Deutschen Buchhandels – zwischen 2003 und 2025 gehalten oder veröffentlicht hat. Diese – überwiegend sehr aktuellen – Beiträge fügen sich wie ein Mosaik zu einem aktuellen Lagebild des strategischen Kräftemessens zwischen Russland und dem Westen bzw. Russland und Europa zusammen.

Schlögel, als Student ein bekennender 68er, ist eines von wenigen Beispielen dafür, dass man nach der ideologischen Verblendung der Jugend doch noch zu einem klaren Urteil kommen kann. Er liefert uns eine Fülle von Argumenten, die helfen, den schwelenden Konflikt richtig einzuschätzen und die notwendigen Lehren daraus zu ziehen. Er leistet tätige Reue, was man leider von vielen 68ern nicht sagen kann.

Als Historiker steht er teilweise im Konflikt mit seiner eigenen Wissenschaft, er wehrt sich dagegen, die (Gegenwarts-) Geschichte nur oder überwiegend aus dem Quellenstudium zu erforschen, vielmehr sieht er sich selbst als Chronist der Gegenwart. Zudem verfolgt er sein ganzes Leben lang die Strategie, die nach dem Fall des Eisernen Vorhangs wieder zugänglichen Städte systematisch zu bereisen und zu beschreiben, was für ihn schon viel früher – vor dem Fall des Eisernen Vorhangs – mit einer Klassenfahrt von Lwiv über Kiew und Charkiev bis Moskau begann, sich über das Studium u.a. in Moskau an der Lomonossow-Universität fortsetzte und sich inzwischen über alle wesentlichen osteuropäischen Städte erstreckt.

Schlögel sieht die Aufgabe des Historikers als Chronist der Gegenwart, der mit den Augen des Fachmannes die Kategorisierung und Benennung der Ereignisse zeitnah vornimmt, um späteren Unklarheiten vorzubeugen, betont aber, dass auch die Arbeit am Werkstück in der Gegenwart nicht auf die Fundierung durch seriöse Quellen verzichten darf.

Mit der „Entdeckung“ der Ukraine, die lange aus westlicher Perspektive ein blinder Fleck war, werden die europäischen Koordinaten zurechtgerückt, die allzu sehr auf Russland reduziert und fixiert waren. Interessant auch die (Wieder-) Entdeckung der „Melancholie“ als eine historische Kategorie, die uns Erklärungsansätze liefern kann.

Schließlich liefert er im letzten Kapitel ein Psychogramm von Putin, welches in komprimierter Form zusammenfasst, was inzwischen allseits und umfänglich bekannt ist. Durch die Zeilen hindurch schimmert allerdings die Frage durch, wieso Politiker und Diplomaten, die mit ihm persönlich zu tun hatten, ihn nicht schon viel früher erkannt und durchschaut haben. Die „Sandbank der Zeit“ ist ein spannendes und eingängiges Lesebuch für den politisch interessierten Zeitzeugen, es führt ein in die osteuropäische Gedankenwelt und hilft, den Ukrainekonflikt zu verstehen. Kurzum: man kann es zur Lektüre empfehlen!  

Karl Schlögel, Auf der Sandbank der Zeit, Der Historiker als Chronist der Gegenwart, Hanser-Verlag, München, 1. Auflage, 2025, 167 Seiten plus 8 Seiten Anhang, ISBN 978-3-446-28691-7, 23,00 €

Wenn wir KI klug einsetzen, gewinnen wir das Wertvollste zurück, was Schule braucht: Zeit. Zeit für Menschen. Zeit für Bildung. Zeit für individuelle Förderung.

Künstliche Intelligenz (KI) in der Schule – für viele klingt das immer noch nach einem
großen Missverständnis. Nach einem digitalen Geist, der plötzlich in den Klassenzimmern
herumspukt und mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit dafür sorgt, dass
Schülerinnen und Schüler zeitnah „verblöden“. Kein Gespräch über Bildung vergeht, ohne
dass irgendjemand warnt, KI sei ein Schummeltool oder eine Abkürzung für die Faulen.
Und während wir uns über vermeintliche Risiken echauffieren, arbeitet die Realität längst
weiter: 62 Prozent der Jugendlichen nutzen KI regelmäßig – vor allem für Schule und
Hausaufgaben. Nicht, weil sie alle schummeln wollen, sondern weil die Technologie da ist.
Weil sie ihnen hilft. Weil sie Teil ihrer Lebenswirklichkeit ist und bleiben wird. Die
eigentliche Frage ist also nicht, ob KI in die Schule kommt, sondern wie wir sie gestalten.

In NRW kommt KI zu langsam in den Schulen an

Und genau da hat NRW ein Problem: KI kommt viel zu langsam in unseren Schulen an.
Man muss sich das einmal vor Augen führen: Ein zerfleddertes Klassenbuch, das sich
schon an den Ecken hochrollt – damit arbeiten Lehrkräfte im Jahr 2025. Elternbriefe
werden mit Füller geschrieben, Prüfungsprotokolle ebenfalls. Geld wird in Briefumschlägen
eingesammelt. Die Lehrkräfte, die bereits heute KI nutzen wollen, tun das aktuell noch
ohne Rückendeckung und ohne Infrastruktur – auf eigene Kappe und oft sogar auf eigene
Kosten. Das Ergebnis: Schülerinnen und Schüler nutzen KI ungesteuert, Lehrkräfte
würden sie gern einsetzen, trauen sich aber nicht. Eine Landesregierung, die in dieser
Situation ein Pilotprojekt für 25 Schulen als großen Fortschritt feiert, zeigt vor allem eins:
Ihr fehlt die Strategie. Nach viel Druck von unserer Seite wurde immerhin nun
beschlossen, den Online-Chat-Bot „telli“ an die Schulen zu bringen. Das hat zwar viel zu
lange gedauert, aber wir sind froh, dass die Landesregierung unserer Forderung am Ende
nachgekommen ist. Nun bleibt zu hoffen, dass das nicht nur eine Eintagsfliege, sondern
ein wichtiger erster Schritt ist, dem viele weitere folgen werden. Mit „telli“ können sowohl
Schülerinnen und Schüler beim individuellen Lernen, als auch Lehrkräfte bei
organisatorischen Aufgaben unterstützt werden.

KI ermöglicht echte individuelle Förderung

Wir Freie Demokraten sehen KI in der Bildung als große Chance. KI kann endlich das
ermöglichen, was seit Jahrzehnten in jeder Bildungsdebatte gefordert wird: echte
individuelle Förderung. Stellen wir uns einen KI-Lernbegleiter vor, der die Stärken und
Schwächen eines Kindes erkennt, passende Übungen vorschlägt und Lernwege
dynamisch anpasst: Ein System, das nicht überfordert, sondern unterstützt, das
Wiederholung anbietet, wenn etwas noch nicht sitzt, oder anspruchsvollere Aufgaben,
wenn jemand schon weiter ist. Kinder mit Sprachbarrieren könnten sich Texte übersetzen
lassen, Erklärungen in einfacher Sprache bekommen oder auditiv unterstützt werden. Ein
solcher Lernbegleiter ersetzt keine Lehrkraft, aber schafft Zeit für das, was wirklich zählt.
Denn wenn die technischen Grundlagen stimmen, kann KI die pädagogische Arbeit
vertiefen. Sie kann helfen, Lernprozesse transparent zu machen, Kreativität fördern, indem
sie Denkanstöße liefert und nicht Denkprozesse ersetzt. Sie kann Schülerinnen und
Schüler befähigen, statt sie zu bevormunden. Und nicht zuletzt vermittelt der Umgang mit
KI in der Schule wichtige Zukunftskompetenzen, die jede und jeder im späteren
Berufsleben brauchen wird.

KI erleichtert Verwaltung und schafft Zeit für Zuwendung

Die zweite große Dimension liegt dort, wo vieles im Hintergrund abläuft: In der
Schulverwaltung. Die traurige Wahrheit ist, dass unsere Lehrkräfte zu viel Zeit am
Schreibtisch verbringen und zu wenig im Klassenraum. Industrie und Handwerk nutzen KI
längst täglich, um Abläufe zu vereinfachen, Material zu planen, Dokumentation zu
automatisieren. Warum übertragen wir das nicht auf Schulen? KI kann Elternbriefe
vorbereiten, Übersetzungen erstellen, Termine koordinieren, Anwesenheiten
dokumentieren, Stundenpläne erstellen, Prüfungsfragen generieren oder Statistiken
automatisch zusammenstellen. Das digitale Klassenbuch, das digitale Klassengeld,
digitale Protokolle – das alles wäre eine große Entlastung. Jede Stunde, die eine Lehrerin
nicht mit Formularen verbringt, ist eine Stunde mehr für ihre Klasse. Für Gespräche, für
Sorgen, für Förderung, für Bindung – also für den Teil des Lehrerberufs, den keine
Technologie der Welt ersetzen kann.

Mut zur Veränderung!

Beide Dimensionen – KI im Klassenzimmer und KI in der Verwaltung – verfolgen ein
gemeinsames Ziel: Mehr individuelle Förderung der Schülerinnen und Schüler. Dafür
braucht es Mut zur Veränderung. Keine Pilotprojektchen, keine Ankündigungen, sondern
echte Weichenstellungen mit konkreter Strategie und Zeitplan. Schulen brauchen
Werkzeuge, keine Überschriften. Sie brauchen politische Rückendeckung ohne
bürokratische Hürden. Und sie brauchen eine Regierung, die versteht, dass Digitalisierung
kein Zukunftsthema ist, sondern schon seit Jahren Realität.
KI verändert unsere Welt. Sie verändert Arbeit, Kommunikation, Wissen. Und sie wird
auch Schule verändern – ob wir wollen oder nicht. Die Frage ist nur: Gestalten wir diesen
Wandel aktiv und gerecht? Oder überlassen wir ihn dem Zufall, finanziellen Möglichkeiten
einzelner Kommunen, dem Engagement einzelner Schulen oder Lehrkräfte? Die Antwort
ist doch eigentlich klar: Wir dürfen uns nicht länger mit Kreidestaub zufriedengeben. Jede
Schülerin und jeder Schüler verdient die beste Bildung. Jede Lehrkraft verdient die besten
Werkzeuge. Wenn wir KI klug einsetzen, gewinnen wir das Wertvollste zurück, was Schule
braucht: Zeit. Zeit für Menschen. Zeit für Bildung. Zeit für individuelle Förderung. Und ob
auch ich heute ein bisschen Zeit gewonnen hab, weil Teile dieses Textes mit KI entstanden
sind – das überlasse ich Ihrer Fantasie.

CDU-Ratsfraktion Bonn begrüßt den „Nordrhein-Westfalen-Plan für gute Infrastruktur“

Mit dem von Ministerpräsident Hendrik Wüst vorgestellten „Nordrhein-Westfalen-Plan für gute Infrastruktur“ setzt die Landesregierung ein deutliches Zeichen für Zukunft, Verlässlichkeit und Zusammenhalt. Über 31,2 Milliarden Euro werden in den kommenden zwölf Jahren in Bildung, Verkehr, Energie und öffentliche Einrichtungen investiert – 21,3 Milliarden Euro davon fließen direkt an die Kommunen, 166 Millionen nach Bonn.

Klarer Fokus auf Bildung, Mobilität und Klimaschutz
Die Schwerpunkte des NRW-Plans liegen in den Bereichen Bildung und Betreuung, Verkehr und Digitalisierung, Energieeffizienz und Klimaschutz sowie öffentliche Sicherheit. Damit setzt die Landesregierung genau dort an, wo der Investitionsbedarf auch bei uns am größten ist.

Bürokratieabbau und Vertrauen in die Kommunen
Ein zentrales Element des NRW-Plans ist der Abschied vom Flickenteppich aus Förderprogrammen und komplizierten Einzelanträgen. Stattdessen setzt das Land auf pauschale, verlässliche Mittelzuweisungen.

Für die CDU-Fraktion Bonn ist klar: Dieses Programm ist ein historischer Aufbruch für Nordrhein-Westfalen und eine große Chance für unsere Region.

Das ist ein starkes Signal aus Düsseldorf: Die Landesregierung stärkt die Städte und Gemeinden, ohne neue Bürokratie aufzubauen. Endlich können wir vor Ort langfristig planen und investieren – in Schulen, Straßen, Sportstätten und digitale Infrastruktur. Nordrhein-Westfalen investiert in seine Zukunft – und wir investieren mit. Das Programm zeigt, dass Land und Kommunen an einem Strang ziehen, um die Infrastruktur fit für kommende Generationen zu machen.

Besonders begrüßt die CDU-Fraktion, dass das Geld pauschal und ohne aufwendige Antragsverfahren bereitgestellt wird. Das ist ein echter Durchbruch beim Bürokratieabbau und unterstreicht das Vertrauen des Landes in die kommunale Selbstverwaltung.

Gleichzeitig ist darauf hinzuweisen, dass der kommunale Anteil an den Investitionsmitteln aus meiner Sicht noch stärker hätte ausfallen können.

Nordrhein-Westfalen investiert in seine Zukunft – und wir investieren mit. Das Programm zeigt, dass Land und Kommunen an einem Strang ziehen, um die Infrastruktur fit für kommende Generationen zu machen.

Fazit
Mit dem „NRW-Plan für gute Infrastruktur“ startet Nordrhein-Westfalen in eine neue Ära der kommunalen Investitionen. Verlässliche Finanzierung, weniger Bürokratie und klare Schwerpunkte machen das Programm zu einem echten Zukunftsprojekt.

Die CDU-Fraktion Bonn begrüßt diesen Schritt ausdrücklich – als Investition in unsere Heimat und in das Vertrauen der Bürgerinnen und Bürger in die Politik.



Bonner Jugendsinfonieorchester der Ludwig-van-Beethoven-Musikschule Bonn (BJSO) mit Kerith Müller spielt zugunsten der Kinder und Jugendlichen in Tannenbusch

Musik liegt in der Luft. Das wunderbare Beethovenfest lockt mit einem außergewöhnlichen Konzertprogramm und mit einem speziellen Motto: „Alles ultra“. Das hat wohl Johann Wolfgang von Goethe im Brief an Carl Friedrich Zelter geschrieben. Damit habe er seine Wahrnehmung der Überforderung in einer sich rapide verändernden Welt benannt. Wie zeitgemäß! Doch die großartige Musik etwa des Beethovenorchesters kann es nur geben, wenn auch der Nachwuchs an die Musik herangeführt wird.

Wir freuen uns, dass auch das Bonner Jugendsinfonieorchester der Ludwig-van-Beethoven-Musikschule Bonn (BJSO) mit seiner neuen Dirigentin Kerith Müller dabei ist.

Das BJSO konzertiert in diesem Jahr bereits zum wiederholten Mal im Rahmen des Benefizkonzerts der Johanniter-Hilfsgemeinschaft zugunsten der Kinder und Jugendlichen in Tannenbusch.

Unterstützen Sie den musikalischen Nachwuchs, indem Sie dessen Vorführung mit Ihrem Applaus würdigen. Unterstützen Sie außerdem den Nachwuchs aus Tannenbusch, der in einem Stadtteil aufwächst, in dem überproportional viele junge Menschen leben, in dem aber die Chancen für sie überproportional schlecht sind.

Die Johanniter-Hilfsgemeinschaft engagiert sich seit vielen Jahren vor Ort.

An ihrer Seite stets das Tannenbusch-Gymnasium, in dessen Aula das Konzert stattfindet sowie das Diakonische Werk als Experte für die soziale Arbeit im Viertel.

Ebenfalls Projektpartner ist der Rotary Club Bonn Süd – Bad Godesberg.

Der Erlös aus diesem Benefizkonzert kommt zu gleichen Teilen dem Musikzweig des Gymnasiums zugute sowie dem Familiennetzwerk Tannenzwerge der Diakonie.

Beide stellen sich im Foyer der Aula am Konzerttag vor.

Wir zählen auf Sie und hoffen uns am 5. Oktober 2025, um 15:00 Uhr in der Aula des Tannenbusch-Gymnasiums (Hirschberger Str. 3, 53119 Bonn) zu begegnen.