für die Menschen in Bonn, Rhein-Sieg-Kreis und die Nachbarn an Rhein, Ahr und Erft

Werner Preusker

Klüger rechnen – Mehr gestalten- Standorte stärken. Ein neuer Ansatz für die Zukunft eines Forums im Herzen der Stadt
  • Klüger rechnen
  • Mehr gestalten
  • Standorte stärken

Ein neuer Ansatz für die Zukunft eines Beethoven-Musik-Theater-Forum im Herzen der Stadt

Alle Umfragen bestätigen: Als attraktive Beethovenstadt braucht Bonn ein blühendes Kulturleben.
Musik/Theater sind als historisch gewachsene künstlerische Großformen Vorbild für nachwachsende
Künstler-Generationen und dürfen nicht gegen sonstige Bildung/Soziales ausgespielt werden. In den
bestehenden Sparzwängen braucht die Kultur eine Gleichbehandlung mit anderen Lebensqualität-
Angeboten der Stadt. Verwaltung und Politik werden eingeladen, die Zukunft städtischer Bühnen im Sinne
eines spartenübergreifenden „Beethoven-Musik-Theater-Forums“ im Herzen der Stadt sowie die
Beibehaltung des Schauspiels in Bad Godesberg ins Auge zu fassen. Die dafür notwendigen Baukörper
sind unter Kosten- und Nachhaltigkeitsgesichtspunkten zu gestalten.
Hierfür sollen die bisher vorliegenden Vorschläge wie folgt modifiziert werden:

  1. Klüger rechnen: Bei Berücksichtigung der Herrichtungs- und Nachnutzungskosten ist der Erhalt der
    bisherigen Standorte für Oper und Schauspiel in Bonn die bei weitem preiswerteste Lösung. Die bisherige
    „Oper“, die schon lange auch ein spartenübergreifendes Kulturzentrum ist, soll in all ihren intakten
    ikonischen Teilen (Fundamente, ev. Erdgeschoss + weitere Geschosse, Wanddeko, Lampen etc.) erhalten
    und im Übrigen in nachhaltiger Modulbauweise aufgebaut werden. Eine vorherige intensive
    Bauuntersuchung vermeidet Überraschungen, was in jedem Fall am Ende des Prozesses Zeit und Geld
    spart. Blindes Sanieren ohne gesicherte Feststellung der langfristigen Erhaltbarkeit des Baukörpers wäre
    dagegen nur ein teures Begräbnis erster Klasse.
    Als eine von vielen möglichen Interimsspielstätten soll zuvor das Schauspiel Bad Godesberg im
    notwendigen (nicht maximalen) Umfang saniert werden.
    Nach Prüfung vorhandener Spielstätten (von Schauspielhaus über Beethovenhalle, Telekom-Forum, Kino-
    und Ratssälen, Sportstätten bis hin zu Open Air-Spielorten in der Rheinaue u.a.) kann auf einen neuen
    Interims-Bau zur Not verzichtet werden. Aus der vorübergehenden Bespielung ungewohnter Orte als
    „Musik/Theater to go“ entstehen möglicherweise neue Ideen für innovative Präsentationsformen.
    Fazit: Durch die erheblichen Kosteneinsparungen gegenüber der Beuel-Variante (Kreditzinsen)
    marginalisieren sich die durch dezentrale Standorte höheren Betriebsausgaben. Im Verzicht auf neu zu
    errichtende Interimsbauwerke, im Einsatz noch verwertbarer Bausubstanz und unter Verwendung von
    Modulen soll ein Signal für kosten- und ressourcensparendes Bauen gesetzt, gleichwohl nachhaltiges
    werden.
  2. Mehr gestalten: Als Beethovenstadt sind wir einem innovativen und integrativen Kulturbegriff
    verpflichtet, der auf Exzellenz und Strahlkraft setzt, aber dabei unterschiedliche Kulturbedürfnisse
    respektiert und kreative Freiräume für starke Partnerschaften zwischen institutioneller und freier Szene
    ermöglicht. Schon längst ist die Oper ein vielseitiges Kulturzentrum geworden: Von insgesamt 263
    Veranstaltungen der letzten Spielzeit im gesamten Gebäude (davon 145 im großen Saal) entfallen 66 auf
    klassische und zeitgenössische Oper. Neben dieser gibt es ebenso gefeierte Musicals, hochkarätigen
    internationalen Tanz, Kabarett, Jazz, Galas, Bürgerfeste, (soweit mit der weitaus größten Besucherzahl pro
    Veranstaltung), Theater, Diskussionen, Lesungen, Backstage-Führungen sowie zahlreiche Angebote für
    Kinder und Jugendliche. Damit ist das Bonner Musiktheater längst ein Haus für alle.Das Schauspielhaus hat sich als wichtiges kulturelles Zentrum für die Lebendigkeit der GodesbergerFußgängerzone bewährt und übertrifft mit seiner durchschnittlichen Besucherzahl von annähernd 400 Gästen pro Vorstellung in seinen ca. 80 Vorstellungen (von insges. ca. 130 Veranstaltungen im Haus) alle anderen Theater in Bonn, wäre also für die „freie Szene“ allein bei weitem überdimensioniert. Daher ist esdie preiswerteste und für Godesberg zugleich heilsamste Lösung, nur die erforderliche kleine Renovierung durchzuführen und die Kosten für einen Neubau komplett einzusparen. Diese vielfältigen und hochkarätigen Angebote sollen auch zukünftig nicht die Verwaltung, sondern starke Künstler-Persönlichkeiten und Intendanten zum Strahlen bringen. Gleichwohl kann und muss die Kooperation mit der freien Szene in beiden Häusern noch weiter ausgebaut werden.
  3. Standort stärken: Das touristische Potenzial einer innovativen Festival-Stadt und die damit verbundene
    Wertschöpfung soll durch das inhaltlich ambitionierte hochkarätige Programm stärker verfolgt
    werden. Die Lebensqualität und wirtschaftliche Lebendigkeit der bestehenden Standorte darf nicht
    geschwächt werden. Durch die Interimszeit mit einer „Oper to go“ wird für innovative Musik-Theater-
    Formen Aufmerksamkeit in die ganze Stadt getragen. (siehe Vorbild: Beethoven Orchester auf Pützchens
    Markt.)
    Der Verbleib der Spielstätten am bisherigen Standort erspart Herrichtungs- und Nachnutzungskosten im
    dreistelligen Millionenbereich, die man besser in die technische Zukunftsfähigkeit der künftigen
    Spielstätten investiert.

    Elisabeth Einecke-Klövekorn, (Vors. d. Theatergemeinde Bonn und der „Freunde des Schauspiels“)
    Nikolaus Kircher (Vors. der CDU-Senioren-Union Bad Godesberg)
    Julia Kluxen-Ayissi
    Solveig Palm (Leiterin Netzwerk Ludwig van B., freie Musiktheater-Produzentin)
    Sowie zahlreiche kulturinteressierte Bürgerinnen und Bürger
Nur eine finanzierbare Sanierung eröffnet eine Zukunft. Bezirksfraktion will Planung neu aufsetzen und erstmals auch eine Aufhebung des Denkmalschutzes prüfen lassen.

Nur eine finanzierbare Sanierung eröffnet eine Zukunft.
Bezirksfraktion will Planung neu aufsetzen und erstmals auch eine Aufhebung des Denkmalschutzes prüfen lassen.

Die CDU-Bezirksfraktion fordert einen grundlegenden Kurswechsel bei der Sanierung der Bad Godesberger Stadthalle. Die bisherige Planung mit geschätzten Kosten von rund 138 Millionen Euro muss aus unserer Sicht beendet werden. Mit einem Antrag für die Bezirksvertretung verlangt die Fraktion ein neues Raum- und Nutzungsprogramm, mehrere deutlich günstigere Sanierungsvarianten sowie einen aktualisierten Zeit- und Kostenplan. Erstmals soll die Verwaltung auch prüfen, ob der Denkmalschutz aufgehoben werden kann.

Wir müssen aussprechen, was die bisherigen Pläne für Bad Godesberg bedeuten: Stillstand und Leerstand. Für eine Sanierung zu Kosten von 138 Millionen Euro wird die Stadt in ihrer Haushaltslage das Geld nicht bereitstellen können. Wer trotzdem an dieser Planung festhält, nimmt in Kauf, dass die Stadthalle auf unabsehbare Zeit geschlossen bleibt. Wenn wir die Stadthalle jemals wieder öffnen wollen, müssen wir jetzt radikal umdenken.

Statt einer umfassenden Neugestaltung will die CDU das sanieren, was für einen sicheren, funktionierenden und wirtschaftlich tragfähigen Betrieb erforderlich ist. Erhaltenswerte Räume sollen möglichst im Bestand instand gesetzt werden; zusätzliche Flächen, aufwendige Ausstattungen und technische Standards sollen auf das notwendige Maß begrenzt werden. Auch die Anforderungen an Energieversorgung und Außenanlagen sollen erneut auf Kosten und Nutzen geprüft werden. Die Halle soll für Konzerte und Tagungen ebenso funktionieren wie für Veranstaltungen von Vereinen, der Musikschule und für private Feiern.

Bad Godesberg braucht nicht die modernste Stadthalle Europas. Wir brauchen eine Halle, in der wieder Leben stattfindet. Wenn örtliche Vereine sich die Räume später nicht leisten können, haben wir an ihrem Bedarf vorbeigebaut. Die künftigen Mietpreise und Betriebskosten müssen deshalb bereits bei der Planung eine Rolle spielen.

Besonders weitreichend ist der Vorschlag, den Denkmalstatus der Stadthalle einschließlich der Außenanlagen und des Trinkpavillons überprüfen zu lassen. Die CDU fordert keine Aufhebung ohne Prüfung. Die Verwaltung soll darlegen, ob und auf welchem Weg es rechtlich möglich wäre, welche baulichen Spielräume dadurch entstünden und wie sich diese auf Kosten, Zeitplan und spätere Nutzung auswirken würden.

„Der Denkmalschutz ist für uns keine Nebensache. Deshalb ist seine Überprüfung ein außergewöhnlicher Schritt“, sagt Inge Stauder, Vorsitzende der CDU-Bezirksfraktion. „Aber wir dürfen uns auch nicht davor verschließen, welche Anforderungen er an einen Umbau stellt. Mehr Spielraum könnte helfen, Räume besser nutzbar zu machen, Abläufe zu vereinfachen und damit auch den späteren Betrieb wirtschaftlicher zu gestalten. Das muss ergebnisoffen untersucht werden.“

Bis über eine neue Sanierung entschieden ist, sollen die noch nutzbaren kleineren Räume mit vertretbarem Aufwand instand gehalten und unter Beachtung der Verkehrssicherheit möglichst ganzjährig genutzt werden. Für den Trinkpavillon fordert die CDU eine eigenständige Perspektive, auch für kulturelle Angebote während der Sanierungsphase. Zudem soll die Verwaltung prüfen, ob andere Vergabemodelle oder die Einbindung Dritter das Vorhaben beschleunigen und wirtschaftlicher machen können. Seit Jahren fehlt Bad Godesberg seine Stadthalle. Wir wollen keine weitere Planung, die am Ende nicht bezahlt werden kann. Wir wollen einen Weg, auf dem die Türen tatsächlich wieder aufgehen – für die Menschen und Vereine in unserem Stadtbezirk.CDU fordert radikalen Kurswechsel

12 – 16 Uhr

Bootshaus

Bonner Ruder-Verein 1882

Wilhelm-Spiritus-Ufer 2, Bonn

12 – 16 Uhr Beschtigung Bootshaile und Obergeschoss.

Erläuterungen und Ausstellung zur Baugeschichte.

Kaffee und Kuchen auf der Terrasse.

Das Bootshaus des Bonner Ruder-Vereins 1882 wurde 1930 im Stil der neuen Sachlichkeit erbaut.

Es ist kürzlich renoviert worden und weitgehend im Ursprungszustand erhalten.

Alle Veranstaltungen unter http://www.tag-des-offenen-denkmals.de und in der offiziellen App

Bürgerwillen respektieren – 74.955 Stimmen im Bürgerentscheid für den Erhalt des Melbbades

Bürgerwillen respektieren – 74.955 Stimmen im Bürgerentscheid für den Erhalt des Melbbades

Die Verwaltung hat am Montag, den 29.6.2026 in einer Pressekonferenz ihre Pläne für die Bonner Schwimmbäder vorgestellt und dabei große Teile der Bonner Bevölkerung vor den Kopf gestoßen. Danach sollen das Melbbad, das Frankenbad und die Beueler Bütt geschlossen werden und man möchte sich zudem von den Freibädern in Plittersdorf und Friesdorf verabschieden. Als Mitglied des Melbbadvereins beziehe ich mich im Folgenden auf dieses Schwimmbad – bin in Gedanken aber auch bei den Ehrenamtlern der anderen betroffenen Bäder.

Der Plan der Stadtverwaltung, das Melbbad für immer zu schließen, ist in mehrfacher Hinsicht ein Skandal. Hier drei Aspekte:

– Bonn hat am 4. Juli 2019 den Klima-Notstand ausgerufen und damit bekräftigt, dass Klimaschutz im kommunalen Handeln höchste Priorität haben muss. Die letzten zwei Hitzewochen sind aber offenbar an den klimatisierten Büros und Dienstwägen der Verwaltungsspitze vorbeigegangen. Ein öffentliches Freibad mit altem Baumbestand als kühle und grüne Oase mitten in der heißen Stadt zu schließen, ist verantwortungslos! Andere Städte suchen verzweifelt nach solchen Orten und die Bonner Verwaltung möchte einen solchen bestehenden Ort schließen.

– Die ständigen Verzögerungen in den Verwaltungsabläufen waren eine Zumutung für alle Ehrenamtler des Melbbadvereins und wurden erst 2024 durch den neuen SGB-Chef Rachid Jaghou aufgelöst. 2025 wurde ein externes Unternehmen mit der Planung beauftragt. Die Ergebnisse sollen im Oktober 2026 dem Rat vorgestellt werden, sodass 2029 endlich wieder geschwommen werden kann. (siehe –> https://pos4.de/sanierung-des-melbbads-in-bonn-pos4-architekten-als-generalplaner/)

– Das Vorgehen mit einer schnellen „Für-immer-Schließ-Info“ in einer Pressekonferenz kurz vor der Sommerpause zeugt von mangelhaftem Demokratieverständnis. Die Bonnerinnen und Bonner haben 2020 nicht zufällig mit über 77% und 75000 Stimmen für den Erhalt des Melbbades gestimmt und erwarten nach langer Wartezeit nun die oben beschriebene Umsetzung.

Möge der Stadtrat seine Kontrollfunktion wahrnehmen und die Verwaltungsspitze wieder zur Ordnung rufen!

www.melbbad.net

Bonn verdient eine Kulturpolitik, die ehrlich ist: – über die Chancen, – über die Kosten – und mutig genug zu wirklicher Beteiligung.
  • Die Bonner Bühnenlandschaft prägt ganz wesentlich das Freizeitangebot unserer
    europäischen Bundesstadt. Zahlreiche Spielstätten, kleine Theater sowie das Beethovenorchester
    und die großen Bühnen sind Bestandteil unserer kulturellen Szene und Orte des gesellschaftlichen
    Dialogs unserer Stadtgesellschaft. Zur Vorlage der Stadtverwaltung über die Zukunft der Bonner
    Bühnen positioniert sich Volt, um mit Ratsparteien und Stadtgesellschaft in den Dialog zu treten.
  1. Kulturelles Leitbild 2040
    Bonn braucht eine gemeinsam erarbeitete Antwort auf die Frage: Welche Vision verfolgen wir als
    Kulturstadt in Europa für das Jahr 2040? Dieses Leitbild soll städtische Kulturinstitutionen und
    freie Szene, alle Stadtteile und alle Generationen einschließen – und die Grundlage für die
    weiteren Entscheidungen bilden. Volt fordert, dieses Leitbild innerhalb eines Jahres zu erarbeiten
    und die Entscheidungen zu baulichen Maßnahmen daran auszurichten. Gleichzeitig müssen
    vorbereitende Maßnahmen, die keine Vorentscheidung für eine der vorgelegten Varianten
    bedeuten, zügig vorangetrieben werden. Als Beispiel bietet sich der Prozess für die Erarbeitung
    einer umfassenden Kulturstrategie der Stadt Wien an.
  2. Bürgerinnenrat: Echtes Mandat, offener Ausgang Volt fordert einen Bürgerinnenrat mit klar definiertem Auftrag: Erarbeitung von Empfehlungen
    für ein Kulturelles Leitbild 2040. Wir lernen von Wien, dem ständigen Bürgerinnenrat in Aachen und dem Gesellschafts-Forum der Bundeskunsthalle in Bonn. Die Empfehlungen des Gremiums sollen zeitnah vorliegen. Um in den Dialog zur Methode Bürgerinnenrat zu treten, lädt Volt zu
    einer Info-Veranstaltung am 21.5., 18 Uhr, im The 9th ein. Als Referentinnen begrüßen wir Gereon Hermens (Mit-Initiator Bürgerinnenräte Aachen), Florian Wieczorek (Mehr Demokratie e.V.) sowie
    Birgit Tellmann und Mark Fonseca (Gesellschafts-Forums der Bundeskunsthalle).
  3. Keine der bisherigen Varianten überzeugt – Kriterien für die Auswahl einer (neuen) Lösung
    Volt bedankt sich ausdrücklich bei der Stabsstelle für die ausführliche Untersuchung. Dennoch
    kann Volt keiner der seitens der Verwaltung aktuell vorgelegten Varianten zustimmen; zumindest
    solange zentrale Fragen unbeantwortet sind. Volt fordert, dass zusätzliche Lösungen für die
    weitere Diskussion geprüft werden. Diese sollen aus Sicht von Volt folgende Kriterien erfüllen:
    ● Kulturelle Präsenz muss dauerhaft in der Innenstadt und in Bad Godesberg gesichert
    sein.
    ● Die Nachnutzung der freiwerdenden Liegenschaften muss vor dem Grundsatzbeschluss
    konzeptionell geklärt sein – nicht danach.
    ● Die Gesamtkosten müssen alle Standorte einschließen – auch Sanierung, Leerstand,
    Entwicklung der aufgegebenen Gebäude und prognostizierte Betriebskosten (-zuschüsse).
    Nur so kann verglichen und beurteilt werden.
    ● Die freie Szene erhält mehr Raum zur freien Entfaltung – durch bessere
    Rahmenbedingungen, gezielte Förderung und konkrete Kooperationsmöglichkeiten mit
    den städtischen Bühnen.
    ● Jede zukünftige Lösung muss einen konkreten Beitrag zur Entwicklung der Stadtteile
    und damit zur Belebung der Stadt und ihrer Bezirke leisten.
  4. Ehrliche Kostendebatte
    Die Kostenfrage ist noch nicht gelöst – und Volt spricht das offen an. Die Haushaltslage der Stadt
    Bonn muss bei allen Entscheidungen zur Zukunft der Bonner Bühnen eine zentrale Rolle spielen.
    Glaubwürdige Bürger*innenbeteiligung und haushaltspolitische Verantwortung schließen sich
    nicht aus – sie gehören zusammen.
    Bonn verdient eine Kulturpolitik, die ehrlich ist: ehrlich über die Chancen, ehrlich über die
    Kosten – und mutig genug, die Bürgerinnen und Bürger wirklich zu beteiligen.
    Dafür steht Volt.
Wer über Ausgaben für Kultur spricht, muss auch über Einnahmen reden. Da ist der Blick über den Tellerrand z. B. Richtung Salzburg hilfreich. 

Wer über die Ausgaben für die Kultur spricht, muss auch über die Erhöhung der Einnahmen reden. Und da ist der Blick über den Tellerrand z. B. Richtung Salzburg hilfreich. 

Bonns Rheingold, das geborgen werden will, heißt Beethoven: künstlerisch, pekuniär und als Alleinstellungsmerkmal für unsere Stadt und ein internationales Publikum. Dies zu erreichen, dazu bedarf es eines Beethoven Festes mit Konzerten, zwei Opern- und Schauspielpremieren mit internationalen Gästen und der thematischen Einbindung des Beethoven Haus’, der Bonner Museen, des Haus’ der Geschichte, der Uni, des UKB  … 

Es muss ein Programm angeboten werden, das es nur in Bonn zu erleben gibt. 

Und es muss eine Festival-Atmosphäre in der Stadt inszeniert werden. 

Dies soll, dies muss Ziel sein für Bonn als Beethoven Stadt.

Beispiel Salzburger Festspiele

Gegründet 22.August 1920 von Max Reinhardt, Hugo von Hofmannsthal und Richard Strauß

Anspruch:

Außergewöhnliche künstlerische Ereignisse auf höchstem Niveau mit

internationalen Stars: Dirigenten, Sängerinnen, Schauspielern, Regisseuren, Bühnenbildnern

und Kostümbildnerinnen

Budget: ca. 50 Mio. Euro

In 6 Wochen ca. 200 Vorstellungen in 15 Spielstätten:

Oper, Konzert, Schauspiel, Jedermann

Gäste:

Salzburg 250.000 zahlende Gäste (ohne Ehren- und Pressekarten)

plus ca. 50.000 Open Air Übertragung von Siemens gesponsert

im Vergleich:

  • Beethoven Fest Bonn: 25.000 – 30.000 Gäste, vermutlich mit Frei-,

Presse- und Gebührenkarten

  • Bachfest Leipzig 75.000 Gäste in 10 Tagen
  • Bayreuther Festspiele ca. 56.000 Gäste bei 98 % Auslastung

Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter

  • 250 ganzjährlich
  • Totale Beschäftigung: in Salzburg 2.600
  • in Österreich ca. 3.000

Festspiele erwirtschaften jährlich:

  • € 200 Mio. für Stadt und Land,
  • € 250 Mio. für Österreich

Finanzierung

  • 70 bis 75% vom Budget durch Kartenverkauf, Sponsoren, Übertragungsrechte
  • Von verbleibenden 30 bis 25% übernimmt
    • der Bund 40%,
    • Stadt, Land und Tourismusfonds je 20%

Es profitieren:

  • 180 Hotels
  • 800 gastronomische Betrieb

Publikum

  • 250.000 aus 80 Ländern, davon 40 außereuropäisch
  • Gäste bleiben durchschnittlich 5-6 Tage
  • Die Hälfte der Übernachtungen in 4-5 Sterne Hotels,
  • Tagesausgaben/Gast € 400
  • Tickets € 500
  • Fast dreiviertel der Gäste kommen bereits zum 6.Mal
  • 4 von 10 Besuchern kommen 20mal und öfter

Motto:

Beethoven und Schiller „Alle Menschen werden Brüder“

Welches Motto, welche Musik könnte zeitgemäßer sein?

Ein großes Narrativ aus Bonn für Bonn,

für Deutschland, für Europa und die Menschheit

KEIN RÜCKZUG DER KULTUR – SONDERN EIN MUTIGER AUFBRUCH FÜR UNSERE WUNDERSCHÖNE BEETHOVENSTADT BONN – GERADE JETZT!

KEIN RÜCKZUG DER KULTUR – SONDERN EIN MUTIGER AUFBRUCH FÜR UNSERE
WUNDERSCHÖNE BEETHOVENSTADT BONN – GERADE JETZT!

Angesichts der kulturpolitischen Diskussion, die in Bonn derzeit stattfindet, und der
unbestreitbar notwendigen Sparmaßnahmen braucht es jetzt mehr denn je faire, transparente
und gemeinsam getragene Lösungen – mutig im Denken, kreativ im Handeln und kooperativ im
Miteinander. Nur so entstehen Glaubwürdigkeit und die Kraft unserer Bonner Bürgerinnen und
Bürger, Herausforderungen gemeinsam zu bewältigen.

Bonn ist ein außergewöhnlicher Kulturstandort mit einem weltweiten Alleinstellungsmerkmal,
um das uns viele Städte beneiden: Beethoven! Das musikalische Erbe Ludwig van Beethovens
verleiht unserer Stadt internationale Strahlkraft und kulturelle Identität. Doch Beethoven darf
nicht bloße historische Kulisse bleiben. Dieses Juwel muss gerade jetzt noch mutiger, lebendiger
und gemeinschaftlicher gedacht werden – durch die enge Verbindung von Musik, Theater,
Museen, Musikschule, freier Szene und Popkultur sowie durch großartige Formate wie den
KUNST!RASEN. Die Marke Beethoven ist kein Denkmal der Vergangenheit, sondern ein
kultureller Schatz und ein immerwährender, klarer Zukunftsauftrag für unser Bonn!
Hinzu kommen die einzigartige Lage unserer Stadt am Rhein, am Siebengebirge sowie die
besondere Verbindung von Kultur, Geschichte und Natur, die Bonn unverwechselbar machen.
Der Kulturstandort Bonn darf deshalb nicht geschwächt oder kleingedacht werden – er muss
noch stärker belebt, sichtbarer gemacht und international selbstbewusst in Szene gesetzt
werden! Kultur kann und muss auch ein Wirtschaftsfaktor sein.

Zugleich ist Bonn weit mehr als eine Kulturstadt: Bonn ist ein zentraler Ort deutscher
Demokratiegeschichte. Als ehemalige Bundeshauptstadt wurde hier Demokratie gestaltet,
gelebt und gefestigt. Bonn steht bis heute für Dialog, internationale Zusammenarbeit und
demokratische Verantwortung. Diese politische und historische Bedeutung prägt unsere Stadt
ebenso wie ihre kulturelle Vielfalt und Offenheit.

Gerade diese einzigartige Verbindung aus Kultur, Demokratie, Geschichte und Lebensqualität
macht Bonn absolut einzigartig! Deshalb dürfen wir unsere kulturelle Orte niemals nur als
Kostenfaktor betrachten. Sie sind öffentliche Räume für Bildung, Begegnung, gesellschaftlichen
Austausch und demokratischen Diskurs. Sie stiften Identität, schaffen Zusammenhalt und
verleihen Bonn seine Seele!

Das Schauspielhaus in Bad Godesberg ist dafür ein herausragendes Beispiel. Seit über sieben
Jahrzehnten ist es weit mehr als ein Theater: Kulturort, Bildungsraum, sozialer Treffpunkt und
demokratischer Erfahrungsraum – mitten im Herzen eines Stadtbezirks. Genau dort muss Kultur
stattfinden: sichtbar, erreichbar und lebendig in den Zentren unserer Stadtteile, nah an den
Menschen und offen für alle Generationen. Das Schauspielhaus stärkt zudem Gastronomie,
Einzelhandel und Hotellerie im Stadtbezirk und ist damit ein bedeutender wirtschaftlicher
Standortfaktor. Sein Verlust wäre nicht nur ein kultureller Einschnitt, sondern ein schwerer
Schlag für die Entwicklung des gesamten Stadtbezirks und letztlich für Bonn insgesamt.
Gleiches gilt für die Oper in der Bonner Innenstadt – als einzigartiger, identitätsstiftender
Kulturstandort in atemberaubender, exklusiver Lage direkt am Rhein.

Kurzum: Bonn braucht eine starke dezentrale Kulturstruktur, die wir feiern! Eine Zentralisierung
kultureller Infrastruktur schwächt unsere Stadtbezirke, erschwert gesellschaftliche Teilhabe und
gefährdet enorm die urbane Vielfalt unserer Kulturlandschaft. Kultur muss polyzentrisch
gedacht werden: als lebendige Erfahrungsräume in allen Stadtteilen – nicht als exklusive Inseln
mit langen Wegen oder in einer abgeschiedenen, unattraktiver Umgebung.
GERADE JETZT!

In schwierigen Zeiten entscheidet sich, welche Werte eine Stadt wirklich trägt! Kultur ist keine
Nebensache und kein Luxus, sondern ein entscheidender Teil der kommunalen
Daseinsvorsorge. Sie schafft Bildung, Integration, Teilhabe und demokratische Räume. Wer
Kultur ausschließlich fiskalisch bewertet, verkennt absolut ihren gesellschaftlichen Auftrag und
ihren unschätzbaren Wert für das Miteinander.

Deshalb braucht es GERADE JETZT keine Rückzugsdebatten und kein bloßes Verwalten des
Mangels, sondern Mut, Leidenschaft und echte Zukunftsentscheidungen für unsere kulturellen
Orte in allen Stadtteilen Bonns! Wenn bestehende Modelle an ihre Grenzen stoßen, müssen wir
bereit sein, neue Wege zu gehen – mit flexiblen Nutzungskonzepten, starken Kooperationen
zwischen Kultur, Politik, Wirtschaft und Bürgerschaft sowie innovativen Formen kultureller
Nutzung und Finanzierung.

Die kulturpolitische Zukunft Bonns entscheidet sich jetzt daran, ob wir den Mut haben, kulturelle
Orte in den Herzen unserer Stadtbezirke nicht nur zu renovieren, sondern sie kraftvoll
weiterzuentwickeln, zu öffnen und kreativ zu stärken!

Anna Sophia Baumgart

Theaterregisseurin, Stadtverordnete, Vorsitzende des Rüngsdorfer KulturBad e.V. und

künstlerische Leitung des KulturFestival Bad Godesberg

Das Netzwerk Ludwig van B. e.V. hat einen Kommentar zu der Konzeptstudie zu den Theaterliegenschaften der Stadt Bonn vom März 2026 verfasst.

Das Netzwerk Ludwig van B. e.V. hat einen Kommentar zu der „Konzeptstudie zu baulichen Varianten der Theaterliegenschaften“ der Stadt Bonn vom März 2026 verfasst:

Nicht berücksichtigte Argumente zu den Varianten A – E ZBB

Zum Standort der Oper
Zum Standort Werkstätten Beuel
Zum Standort Schauspiel Bad Godesberg

  1. Die Risiken einer Sanierung der bisherigen Oper müssen explizit und gründlich ermittelt werden. Falls die
    Nicht-Sanierbarkeit (in Bezug auf Zeit und Kosten) zutrifft, scheidet die Variante A (Erhalt der Oper) aus.
  2. Die Sichtbarkeit einer Oper für die Beethovenstadt Bonn ist von solch großer Tragweite,
    in ihrer städtebaulichen Bedeutung, ihrer nachhaltigen Langzeitwirkung und im Hinblick auf die
    überregional sichtbare Standort-Attraktivität für Wirtschaft, UN, Bundespolitik und Universität,
    dass sie nicht zuvörderst nach Kassenlage entschieden werden kann.
  3. Die Stadt verspricht: Für die Nachnutzung des dann freiwerdenden Grundstücks der Oper … eröffnet sich
    für Bonn die Perspektive an dieser Stelle sowohl eine Öffnung zum Rheinufer als auch eine neue
    hochwertige städtebauliche Komponente zu entwickeln.“
    Um zu verhindern, dass hier eine gefährliche Brennpunkt-Brache entsteht, müsste das im gleichen
    dringlichen Zeitfenster entschieden werden.
    Ganz abgesehen davon, dass es bisher keine Idee für eine „hochwertige städtebauliche Lösung“ gibt,
    dürfte diese einen zusätzlichen dreistelligen Millionenbetrag verschlingen.
  4. Das Unsichtbar-Machen der Fertigbau-Oper hinter Backstein-Kulissen in einer Hinterhof-Situation ist ein
    Schritt zum Bedeutungsverlust für die Stadt. – Ein ohnehin schon unsichtbares Haus kann leichter (nach
    Kassenlage) dicht gemacht werden.
  5. Die Kosten der massiven notwendigen Infrastruktur-Veränderungen in Beuel (verkehrliche Erreichbarkeit
    und Standort-Attraktivität) sind in der bisherigen Kalkulation nicht einbezogen.
  6. Sobald Oper, Schauspiel, Pantheon (und vielleicht auch noch die Bühnen „Werkstatt“ und „Lampenlager“)
    am gleichen Abend spielen, was nicht zu verhindern sein wird, führen An- und Abfahrt von +/- 2000
    Besuchern zu heillosen Staus. Das vorgesehene Parkhaus (als einzige verbleibende Parkfläche) bietet für
    max. 200 PKWs Platz. Zudem ist dem Pantheon die PKW-Stellfläche vertraglich zugesagt.
  7. Für die Feuerwehrstation auf dem Gelände muss deshalb ein anderer Standort gefunden werden.
  8. Große Teile des bisherigen Geländes stehen unter Denkmalschutz und müssen denkmalgerecht saniert
    werden, um weiter nutzbar zu sein; es sei denn, der Denkmalschutz wird aufgehoben. In einer nicht
    unwahrscheinlichen Untergrund-Verseuchung liegen weitere erhebliche Kostenrisiken.
  9. Die Nachnutzung des Schauspiels in Bad Godesberg geht von falschen Voraussetzungen aus:
    Niemand in der freien Szene kann ein Haus übernehmen, das
    a. einen Sanierungsstau von mind. 52 Millionen Euro zuzgl. 19 % Mwst. hat.
    b. nur einen für die freie Szene mit 440 Plätzen viel zu großen Saal hat (benötigt und sinnvoll wären
    mehrere kleine Säle mit 60 – max. 200 Plätzen; Ein Umbau dafür wäre viel zu kompliziert und teuer,
    bzw. ist architektonisch nicht machbar).
    c. für seinen Betrieb angestelltes Fachpersonal, insbesondere hinsichtlich der Technik benötigt.
  10. Ein Verzicht auf einen attraktiven Spielbetrieb im Schauspielhaus Bad Godesberg ist für die Godesberger
    Innenstadt nicht zu verkraften.
  11. Für Interimsspielstätten können preisgünstige Lösungen gefunden werden: Mit der Perspektive einer
    überschaubaren Bauzeit wäre das Publikum sicher bereit (ähnlich wie bei BOB und Beethovenfest, die
    jahrelang auf ihren Konzertsaal verzichten mussten) zur kreativen Nutzung vieler vorhandener Spielorte.
    Eine Zeltlösung (siehe Koblenz) wäre dazu eine kostensparende Ergänzung.
Einladung für Dienstag 12. Mai 2026 15.00 Uhr in Bad Godesberg mit Anna Baumgart, Dr. Solveig Palm und Klaus Weise

Der Sanierungsbedarf der Bonner Bühnen ist seit Jahren bekannt. Nun hat eine Verwaltungsvorlage wegen einer Priorisierung des Standortes Beuel für Oper und Schauspiel eine lebhafte Diskussion entfacht. Es geht ja um nicht weniger als um die Frage, welches Kulturangebot die Beethoven- und Bundesstadt Bonn, die zugleich Sitz von Internationalen Einrichtungen, einer bedeutenden Universität und zweier DAX-Unternehmen ist, vorhalten kann und muss.

Diese Frage kann nicht nur in Fachgremien erörtert werden, sondern braucht die Meinungsbildung in der ganzen Breite der Stadtgesellschaft. Daran wollen wir uns mit dieser Veranstaltung beteiligen.

Wir werden darüber sprechen können mit Anna Baumgart, Sprecherin der CDU-Fraktion im Kulturausschuss, Dr. Solveig Palm. Vorsitzende Ludwig van B.undunserem früheren Generalintendanten Klaus Weise.

Dienstag, den 12. Mai, um 15.00 Uhr, im Haus der Offenen Tür, Dürenstr. 2 in 53173 Bad Godesberg

Melden Sie sich bitte bis zum 10. Mai an bei nikolaus.kircher@t-online.de

Die Reihenfolge der Anmeldungen entscheidet!

Mit besten Grüßen

Senioren-Union

-Stadtbezirksverband Bad Godesberg-

Nikolaus Kircher

-Vorsitzender-

Ubierstr. 9 53173 Bonn

Einladung zum Benefizkonzert mit dem Deutschen Rotary Orchester am Sonntag, 03.05.2026 | 11:00

Das Rotary-Orchester Deutschland kommt am 3. Mai 2026 nach Bonn. Seit nunmehr 30 Jahren pflegen rund 80 Rotarier in diesem Orchester ihr musikalisches Hobby. Sie treffen sich meistens dreimal im Jahr, um Konzerte zu spielen. Das Repertoire umfasst neben zahlreichen Instrumentalkonzerten, insbesondere große sinfonische Werke der Klassik und Romantik. Regelmäßig ermöglicht das Rotary-Orchester Deutschland erfolgreichen jungen Künstlern, sich im Rahmen seiner Konzerte solistisch zu präsentieren. Die meisten Orchestermitglieder gehen Berufen nach, die nichts mit Musik zu tun haben. Das beachtliche Niveau der Konzerte wird immer wieder gelobt. Das Orchester spielt ausschließlich für wohltätige Zwecke. Das Rotary-Orchester hat in den 30 Jahren seines Bestehens in über 100 Konzerten mehr als eine Million Euro für soziale Projekte eingespielt. Das Orchester spielt im 75. Jahr von Rotary in Bonn.

Das Konzert findet statt in der Telekom-Zentrale Friedrich-Ebert-Allee 140 in Bonn.

Die Karten zum Preis von 33€ können über den QR Code auf dem Plakat oder direkt bei bonnticket.de bestellt werden

Einladender Club: RC Bonn und der RC Bonn-Süd/Bad Godesberg aus Anlass von 75 Jahren Rotary und 30 Jahre Rotary Orchester

Spendenzweck: Musikzweig des Tannenbusch-Gymnasiums (Finanzierung der Anschaffung von Instrumenten und von Instrumentalunterricht)

Spendenerlös: wird nach dem Konzert bekanntgegeben

Konzertprogramm:

Es spielt das Sinfonieorchester unter Leitung von Dirigent Pietro Sarno

Giuseppe Verdi

Ouvertüre zur Oper „La forta del destino“

Alexander Arutjunjan

Trompetenkonzert

Solist: Florian Chamot (Trompete)

Ludwig van Beethoven

Sinfonie Nr. 5, c-moll