Mit dem „Ludwig“ dem Mittelstand Gesicht und Stimme geben!

Seit acht Jahren begleite ich mit meiner Agentur SC Lötters gemeinsam mit der IHK Bonn / Rhein-Sieg den regionalen Mittelstandspreis „Ludwig“, benannt nach dem berühmten Sohn der Stadt. Ein spannendes Unterfangen.

Im Laufe der Zeit konnte ich sehr viele interessante Unternehmen der Region kennenlernen. Die Bandbreite ist riesig – vom Bestatter, über IT-Dienstleister, Apotheken, Schreiner, Bäcker bis Biotechnologie Unternehmen war bislang alles dabei. Ich hätte nicht gedacht, dass unsere Region so viele interessante Unternehmen zu bieten hat. Aber warum eigentlich nicht?

So unterschiedlich die Unternehmen von ihrer Branche, ihrer Größen, ihren Tätigkeitsfeldern und ihren Unternehmer/Innenpersönlichkeiten sind, alle haben sie eines gemeinsam, sie sind weitgehend unbekannt in der Region. Ausnahmen gibt es bei den Unternehmen, die Kundenkontakte in der Region haben, also B2C Geschäft betreiben. Doch auch sie haben noch blinde Flecken vor Ort.

Was kann man tun?

Wie lässt sich dies ändern? Diese Frage habe ich mir gestellt. Da die Media-Etats der Mittelständler in der Regel recht gering sind, muss es anders gehen.

Was der Mittelstand braucht, sind ein Gesicht und eine Stimme. Zugegeben, ein nicht ganz leichtes Unterfangen, ist der Mittelstand doch keine homogene Masse, die sich als solche einfangen und verkörpern ließe. Hinzu kommt, dass im Hintergrund zahlreiche Verbände, Organisationen, Vereine und Institutionen Zuständigkeiten für sich reklamieren.

Die Idee!

Wie wäre es mit einem regionalen Mittelstandswettbewerb, der den teilnehmenden Unternehmen zahlreiche Chancen bietet und sie bei der Vermarktung unterstützt? Wie genau? Wir als Organisatoren sorgen im Umfeld des Wettbewerbs für jede Menge Publicity, sorgen dafür, dass man über die Unternehmen liest und von ihnen hört. Wir geben den Unternehmen Anregungen und Materialien an die Hand, zeigen, was sie machen können, regen sie an, die Teilnahme am „Ludwig“ aktiv zu nutzen. Die Unternehmer/innen selbst können von diesen Beispielen lernen, und die einzelnen Stationen im Wettbewerb für ihre eigene Kommunikation nutzen, sich untereinander vernetzen, miteinander Geschäfte machen und Ideen über Branchengrenzen auszutauschen.

Der Mittelstandswettbewerb „Ludwig“ ist die Plattform für den Mittelstand, um besser wahrgenommen zu werden.

Es funktioniert!

Inzwischen ist der „Ludwig“ im 8. Jahr angekommen und ich kann sagen, der Ludwig verleiht dem Mittelstand Gesicht und Stimme. In der aktuellen Runde hatten wir die Qual der Wahl aus mehr als 50 interessierten Unternehmen, die aktuellen Kandidaten auszuwählen. 36 Unternehmen bewerben sich momentan um den „Ludwig 2020“ und in 2 zusätzlich geschaffenen Sonderkategorien.

Wie haben wir das geschafft? Gemeinsam über Grenzen hinweg!

Der Grund für diesen Rekordzuwachs in der laufenden Runde ist, unser gemeinsames Engagement. Zusammen mit den Wirtschaftsförderungen in der Region, der IHK, dem BVMW (Bonn und Rhein-Sieg) sowie der KSK Köln ist es uns gelungen, den Wettbewerb deutlich bekannter zu machen. Wir haben mit vereinten Kräften potenzielle Kandidaten angesprochen und für unseren „Ludwig“ geworben. Ein wahrer Kraftakt, der sich kaum in Stunden, gefahrenen Kilometern und geschrieben Mails ausdrücken lässt.

Ich kann nur sagen, es hat sich gelohnt, denn inzwischen ist der Wettbewerb bei den Unternehmen in der Region angekommen. Der Mittelstand ist stolz darauf, ein „Ludwig“ sein zu dürfen, und nutzt die angebotene Unterstützung für die eigene Kommunikation. Wir sind Ludwig!

Gewinner sind Mitmacher – Mitmacher sind Gewinner!

Je mehr Unternehmen mitmachen, je mehr Teilnehmer den Gedanken des „Ludwig“ leben, je mehr Förderer die Unternehmen motivieren, die Idee unterstützen und sich zum „Ludwig“ bekennen, umso sichtbarer wird der Mittelstandspreis. Je sichtbarer wiederum der „Ludwig“ wird, desto besser für die mit ihm verbundenen Unternehmen, sie werden besser wahrgenommen.

Der „Ludwig“ ist ein Beispiel, wie man es durch gemeinsame und unermüdliche Arbeit schaffen kann, bekannter zu werden. Also weg mit dem Leuchtturmdenken, dem Einfordern und Einhalten von Zuständigkeiten und gemeinsam einfach mal machen.

Wir sind „Ludwig“ und werden gemeinsam sichtbarer!

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